Petri Heil Aktuelles Vorstand Gewässer Geschichte Fischerei-Lehrpfad Fliegenfischen Jugend Senioren Veranstaltungen Kapitale Angel-Erlaubnis Satzung ASV-Shop Links Gästebuch Neuigkeiten Impressum
Satzung und Fischerei- und Gewässerordnung angenommen in der Jahreshauptversammlung am 28. März 1998, geändert in der Jahreshauptversammlung am 07. März 2009 zuletzt geändert in der Jahreshauptversammlung am 22. März 2014 Satzung § 1   Sitz und Zweck Der Angelsportverein Hage e. V. (ASVH) mit Sitz in Hage verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenverordnung. Zweck des Vereins ist die Förderung der Hobbyangelei (nichtgewerbliche Fischerei), des Natur- und Umweltschutzes sowie der Landschaftspflege im Bereich der vereinseigenen und gepachteten Gewässer- und Grundstücksflächen. Insbesondere bekämpft der Verein Gewässerverunreinigungen und andere Umweltverschmutzungen. Die Ausübung der Hobbyangelei und die Beschäftigung mit Natur- und Umweltschutz sowie die Landschaftspflege ist eine sinnvolle Freizeitgestaltung der Mitglieder und insbesondere der Kinder und Jugendlichen, was ein besonderes Anliegen des Vereins darstellt. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch Lehrgänge zur Förderung des Wissens um die ökologischen Zusammenhänge im Bereich von Fischereigewässern (Fischerprüfung) und durch Maßnahmen zur Erhaltung der Artenvielfalt der Tier- und Pflanzenwelt an und in den Gewässern (u. a. Fischbesatzmaßnahmen, Anpflanzungen, Anlegen von Feuchtbiotopen usw.). Dem Natur- und Umweltschutz wird ferner mit Gewässeruntersuchungen u. zur aktiven Bekämpfung von Gewässerverunreinigungen Rechnung getragen.   § 2   Selbstlosigkeit und Neutralität Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Der Verein ist parteipolitisch und religiös neutral.   § 3   Mittel des Vereins und Geschäftsjahr Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwandt werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Das Geschäftsjahr ist das jeweilige Kalenderjahr.   § 4   Vergütungen Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck dieser Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.   § 5   Erwerb der Mitgliedschaft Wer Mitglied im Verein werden will, hat einen schriftlichen Aufnahmeantrag zu stellen. Bei Minderjährigen sind die Unterschriften der gesetzlichen Vertreter erforderlich. Über den Aufnahmeantrag beschließt der geschäftsführende Vorstand, der die Aufnahme schriftlich bestätigt. Im Streitfalle wird in einer Mitgliederversammlung entschieden. Eine Begrenzung der Mitgliederzahl im Verhältnis zu den zur Verfügung stehenden Gewässern ist möglich.   § 6   Mitgliedschaft Ordentliche Mitglieder sind alle Personen mit dem vollendeten 18. Lebensjahr. Der Verein unterhält eine Jugendgruppe. Zur Jugendgruppe gehören alle Mitglieder bis zu dem Kalenderjahr in dem das 18. Lebensjahr vollendet wird. Zur Vorbereitung auf die Fischerprüfung können Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren unter besonderen Bedingungen gemäß § 15 Nds. Fischereigesetz Mitglied werden. Die Jugendgruppe des Vereins wird vom Jugendwart geführt. Die Jugendlichen haben kein Stimmrecht. Ab dem 16. Lebensjahr können Jugendliche mit dem für Erwachsene zugelassenen Gerät fischen. Sie zahlen dann den vollen Beitrag, gehören aber noch zur Jugendgruppe. Den ermäßigten Seniorenbeitrag zahlen Mitglieder ab dem Kalenderjahr, in dem das 65. Lebensjahr vollendet wird. Die beitragsfreie Mitgliedschaft beginnt mit dem Kalenderjahr in dem das 75. Lebensjahr vollendet wird. Voraussetzung hierfür ist eine mindestens fünfjährige Vereinszugehörigkeit als zahlendes Mitglied.   § 7   Ende der Mitgliedschaft Die Mitgliedschaft erlischt: durch Tod, freiwilligen Austritt, Ausschluss oder Streichung aus der Mitgliederliste. Der freiwillige Austritt ist dem Vorstand bis zum 31. Dezember (Posteingang) eines jeden Jahres nur postalisch, möglichst per Einschreiben, mitzuteilen. Der freiwillige Austritt ist nur zum 31. Dezember eines jeden Jahres möglich. Der Ausschluss eines Mitgliedes muss erfolgen, wenn das Mitglied die bürgerlichen Ehrenrechte verliert oder wegen eines Verstoßes gegen das Fischereirecht verurteilt worden ist. Der Ausschluss eines Mitgliedes kann erfolgen, wenn es 1. gegen die Vereinssatzungen, Vereinsbestimmungen, Gewässerordnung und künftige neue Vereinsbeschlüsse verstößt, 2. durch sein Verhalten innerhalb und außerhalb des Vereins dessen Ansehen schädigt oder gefährdet, 3. innerhalb eines Geschäftsjahres zum zweiten Male oder insgesamt zum dritten Male mit einem Verweis belegt wird, 4. seine Mitgliedschaft zur Erlangung persönlicher Vorteile benutzt, z. B. Verkauf von Fischen usw. Die Streichung aus der Mitgliederliste muss erfolgen, falls der Beitrag nicht gezahlt und das Mitglied einer Aufforderung des Vorstandes nicht nachgekommen ist.   § 8   Verweis - Ermahnung Mitglieder, bei denen ein fahrlässiger Verstoß gegen die Satzung oder die Gewässerordnung vorliegt, deren Verschulden aber eine mildere Beurteilung zulässt, können mit einem schriftlichen Verweis oder bei Geringfügigkeiten mit einer Ermahnung bestraft werden.   § 9   Verfahren bei Ausschließung und Verweis Über Ausschließung oder Verweis entscheidet zunächst der Gesamtvorstand durch einfache Stimmenmehrheit, nachdem er dem Mitglied Gelegenheit zur Äußerung gegeben hat. Bei Abstimmung muss jedoch ein Mitglied des Ehrenrates zugegen sein. Das beschuldigte Mitglied hat zu den ihm zur Last gelegten Anschuldigungen schriftlich Stellung zu nehmen. Der Vorstandsbeschluss ist dem bestraften Mitglied mitzuteilen. Der Vorstand ist berechtigt, das Resultat und den Vorfall der Mitgliederversammlung mitzuteilen. Bei der Beschlussfassung ist der Ehrenrat stimmberechtigt. Wird auf Ausschluss erkannt, so ruhen mit sofortiger Wirkung sämtliche Mitgliedsrechte. Die ihm erteilten Erlaubnisse (Erlaubnisschein, Beitrags- und Mitgliedsausweis) sind dem Verein unverzüglich zurückzugeben. Ein Mitglied, gegen das auf Ausschluss oder Verweis erkannt worden ist, kann hiergegen innerhalb von zwei Wochen schriftlich beim 1. Vorsitzenden Einspruch erheben und vorher den Ehrenrat des Vereins einschalten zwecks Vorsprache und Klärung seiner Angelegenheit. Geschieht dies nicht, so wird die Maßnahme mit Ablauf der Frist unanfechtbar.   § 10   Beiträge Die Mitgliedschaft bei Beginn des Geschäftsjahres verpflichtet zur Zahlung des vollen Jahresbeitrages. Die Höhe des Beitrages kann von jeder Mitgliederversammlung für das folgende Jahr geändert werden. Die Beiträge werden durch das Lastschrift-Einzugsverfahren eingezogen. Neueingetretene Mitglieder haben eine Aufnahmegebühr zu entrichten und den vollen Beitrag des laufenden Jahres zu entrichten, unbeachtet dessen, zu welcher Zeit des Jahres sie eintreten. Die Höhe der Aufnahmegebühr kann von jeder Mitgliederversammlung geändert bzw. festgelegt werden. Bei einer kritischen Finanzlage des Vereins kann dieser von allen Mitgliedern eine einmalige Umlage bis in Höhe eines Jahresbeitrages erheben, die einmalige Umlage und die Höhe wird durch einfache Mehrheit der Hauptversammlung beschlossen.   § 11   Organe des Vereins Organe des Vereins sind: Der Vorstand und die Mitgliederversammlung. Der Vorstand gliedert sich in: 1. den geschäftsführenden Vorstand, der sich wie folgt zusammensetzt:         a) dem 1. Vorsitzenden         b) dem 2. Vorsitzenden         c) dem Schriftführer         d) dem Schatzmeister         e) dem 1. Gewässerwart         f) dem Jugendwart und 2. den Gesamtvorstand, der sich wie folgt zusammensetzt:         a) dem geschäftsführenden Vorstand         b) dem 2. Gewässerwart         c) dem Seniorenwart         d) dem Gerätewart         e) den Ortsgruppenobmännern/frauen Der 1. Vorsitzende ist der Vorstand im Sinne des § 26 des BGB. Er vertritt den Verein nach außen gerichtlich und außergerichtlich. Außerdem kann der Verein vom 2. Vorsitzenden, vom Schriftführer oder von zwei Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstandes gerichtlich und außergerichtlich vertreten werden. Der Schriftführer vertritt den Verein gleichzeitig als Pressewart. Im Verhältnis zum Verein sind sie jedoch an die Mitwirkung des gesamten geschäftsführenden Vorstandes gebunden. Der geschäftsführende Vorstand trifft mit einfacher Stimmenmehrheit selbständig alle Entscheidungen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden. Der Schriftführer hat den Vorstand (Vorsitzenden) in der Geschäftsführung zu unterstützen. Der Schriftführer führt ferner das Protokoll in den Vorstands- und Mitgliederversammlungen. Der Schatzmeister führt die Kassengeschäfte. Er hat zu diesem Zweck ein laufendes Verzeichnis der Mitglieder zu führen und zieht Beiträge ein, leistet auf Anweisung des Vorsitzenden Zahlungen und führt und legt die Rechnungen des Vereins. Die Tätigkeit des Schatzmeisters ist vom Vorsitzenden zu überwachen. Die Kasse wird von den Rechnungsprüfern einmal im Jahr überprüft. Die Rechnungsprüfer haben in der Jahreshauptversammlung über den Befund der Kassenprüfung Bericht zu erstatten. Die Gewässerwarte überwachen die Gewässer und die Einhaltung der Gewässerordnung. Die Arbeit im Verein ist ehrenamtlich. Vergütungen werden nicht gezahlt. Ein Ersatz barer Auslagen ist jedoch zulässig.   § 12   Versammlungen In jedem Jahr findet eine Jahreshauptversammlung statt. Sie soll am Anfang des Jahres stattfinden. Die Jahreshauptversammlung nimmt den Jahres- und Kassenbericht entgegen und beschließt über vorliegende Anträge. Jahreshauptversammlungen sind unter Angabe der Tagesordnung mindestens eine Woche vorher schriftlich jedem Mitglied bekanntzugeben. Jahreshauptversammlungen sind immer beschlussfähig. Darüber hinaus können vom Vorstand Mitgliederversammlungen einberufen werden. Eine solche Versammlung hat auch stattzufinden, wenn diese von mindestens 1/3 der Mitglieder beantragt wird. Sie ist jedem Mitglied schriftlich oder durch die Tageszeitung bekanntzugeben. Beschlüsse der Mitgliederversammlungen werden durch einfache Stimmenmehrheit gefasst. Anträge über Gegenstände, welche nicht in der Tagesordnung gestanden haben, können nur dann eingebracht werden, wenn eine 3/4-Mehrheit der Erschienenen für den jeweiligen Antrag stimmt. Eine Bekanntmachung der Beschlüsse an die nicht erschienenen Vorstands- und Vereinsmitglieder ist nicht erforderlich. Die Mitglieder haben das gleiche Stimmrecht. Die Leitung der Versammlung obliegt dem Vorsitzenden oder dessen Stellvertreter. Jedes stimmberechtigte Mitglied ist befugt, Anträge zu stellen. Anträge sind mindestens 5 Tage vorher an den Vorstand zu richten. Abänderungen der Satzung können nur mit 2/3 Stimmenmehrheit der erschienenen Mitglieder in der Mitgliederversammlung beschlossen werden. Die vorgesehenen Satzungsänderungen müssen in der Einladung zur Versammlung enthalten sein. Über jede Versammlung ist ein Protokoll zu führen, welches vom Versammlungsleiter und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist.   § 13   Ortsgruppen Zur Förderung der Gemeinschaft in größeren Ortschaften können Ortsgruppen gebildet werden. Diesen Ortsgruppen steht als Sprecher/in ein/e Ortsgruppenobmann/frau vor. Die Ortsgruppenobleute werden in einer Ortsgruppenversammlung gewählt und der Jahreshauptversammlung zur Bestätigung vorgeschlagen. Werden die Obleute von der Jahreshauptversammlung abgelehnt, so ist eine weitere Ortsgruppenversammlung einzuberufen und eine Neuwahl vorzunehmen. Die Ortsgruppenversammlungen haben grundsätzlich den Charakter einer Zusammenkunft, dort gefasste Beschlüsse können nur als Antrag an die Jahreshauptversammlung eingebracht werden und sind vor Beschlussfassung durch die Jahreshauptversammlung nicht bindend. Den Ortsgruppenobleuten obliegt die Protokollführung während der Ortsgruppenversammlung. Grundsätzlich sind die Obleute an Weisungen des geschäftsführenden Vorstandes gebunden und dürfen keine Geschäfte im Namen des Vereins tätigen.   § 14   Wahl des Vorstandes Der Vorstand wird durch die Jahreshauptversammlung gewählt. Die Wahlen erfolgen mit einfacher Stimmenmehrheit auf drei Jahre. Die Wahl erfolgt für die einzelnen Vorstandsmitglieder durch Stimmzettel. Wenn niemand widerspricht, ist eine Wahl durch Zuruf zulässig. Wiederwahl ist zulässig. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Wahlleiters. Wählbar sind nur Mitglieder, die dem Verein mindestens drei Jahre angehören. Zur Annahme der Wahl ist niemand verpflichtet, auch kann jedes Vorstandsmitglied jederzeit sein Amt niederlegen. Scheidet ein Vorstandsmitglied aus, so ist von der nächsten Mitgliederversammlung für die Restzeit eine Ersatzwahl vorzunehmen. Der Vorstand führt die Geschäfte ehrenamtlich.   § 15   Ehrenrat Der Ehrenrat des Vereins besteht aus einem Vorsitzenden und zwei Ehrenratsbeiräten. Ihre Wahl erfolgt in der Jahreshauptversammlung für drei Jahre. Der Ehrenrat ist für die Erfüllung seiner Aufgaben vom Vereinsvorstand unabhängig. Es dürfen ihm nur ordentliche Mitglieder mit mindestens dreijähriger Vereinszugehörigkeit angehören, die nicht zugleich ein Vorstandsamt bekleiden. Der Ehrenrat kann angerufen werden: 1) vom Vorstand, wenn gegen ein Vereinsmitglied eine Beschuldigung erhoben wird, die nach Satzung zum Ausschluss oder zu einem Verweis führen kann. 2) von einem Mitglied, gegen das der Vorstand nach den Satzungen den Ausschluss oder einen Verweis vorläufig beschlossen hat, ohne dass der Ehrenrat vorher angerufen wurde. 3) im Verfahren bei Ausschließung und Verweis von einem Mitglied gegen ein anderes Mitglied bei Streitigkeiten, die das Vereinsleben und besonders die Ausübung der Fischerei betreffen. Der Ehrenrat hat den ihm vorgetragenen Sachverhalt unabhängig zu klären. Ist die Anrufung erfolgt, so gibt der Ehrenrat das Ergebnis seiner Feststellung mit einem kurz zu begründenden Vorschlag an den Vorstand. Streitigkeiten unter Mitgliedern sind nach Möglichkeit zu schlichten. Gelingt dies nicht, oder zeigt sich eine Verfehlung, die zum Ausschluss oder zu einem Verweis führen kann, so werden die Mitglieder ohne eine Entscheidung des Ehrenrates an den Vorstand verwiesen. § 16   Beirat Es kann ein Beirat gebildet werden. Der Beirat hat ausschließlich beratende Funktion. Der Beirat besteht aus bis zu 5 Personen. Der Ehrenratsvorsitzende gehört grundsätzlich zum Beirat. Weitere Mitglieder des Beirats können in der Jahreshauptversammlung gewählt oder durch den Vorstand bestellt werden. Es können auch Jugendliche und/oder Nichtmitglieder in den Beirat gewählt/bestellt werden. Vorstandsmitglieder können nicht in den Beirat gewählt/bestellt werden. Die Amtszeit ist der des Vorstands gleich. Scheidet ein Beiratsmitglied aus, kann für die Restzeit ein Ersatz gewählt/bestellt werden. Abstimmungen im Beirat finden mit einfacher Mehrheit statt. Der gesamte Beirat oder ein Beiratsmitglied oder ein vom Beirat zu bestimmender Sprecher kann zu Vorstandsitzungen eingeladen werden. Der geschäftsführende Vorstand ist zu Beiratsitzungen einzuladen. Die Amtszeit im Beirat endet durch Tod, Niederlegung des Amtes oder Abwahl durch die Jahreshauptversammlung. Vom Vorstand bestellte Beiratsmitglieder können durch Vorstandsbeschluss abbestellt werden.   § 17   Rechtsmittel Gegen Entscheidungen des Vorstandes kann mit der Behauptung, dass die Entscheidung das Recht eines Mitgliedes verletzte, von diesem innerhalb von zwei Wochen die Entscheidung der nächsten Mitgliederversammlung gefordert werden. Die Forderung ist dem Vorstand schriftlich zuzuleiten. Die angerufene Mitgliederversammlung entscheidet über den Einspruch.   § 18   Auflösung des Vereins Die Auflösung des Vereins kann erfolgen, wenn 4/5 der Mitglieder dafür stimmen, sie muss erfolgen, wenn weniger als sieben Mitglieder vorhanden sind. Die Beschlussfassung muss auf der Tagesordnung gestanden haben. Die Übernahme des Vereins durch einen anderen Verein kann nur erfolgen, wenn sich alle Mitglieder dazu bereit erklären. Zu diesem Zweck muss der jetzige Verein aufgelöst werden. Bei Auflösung des Vereins bestellt die Mitgliederversammlung Liquidatoren, die die laufenden Geschäfte abzuwickeln haben.   § 19   Wegfall des Zwecks Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Samtgemeinde Hage zwecks Verwendung für gemeinnützige Jugendeinrichtungen.   § 20   Fischerei- und Gewässerordnung Die Fischerei- und Gewässerordnung des Vereins ist Bestandteil der Satzung.     Fischerei- und Gewässerordnung Die Fischerei- und Gewässerordnung soll uns eine waidgerechte und umweltverträgliche Ausübung der Fischerei in unseren Gewässern ermöglichen. Außerdem soll sie die Grundlage für eine kameradschaftliche Gemeinschaft bilden. Diese gemeinschaftliche Vereinszugehörigkeit verpflichtet uns aber zu besonderer gegenseitiger Rücksichtnahme an unseren Gewässern. Es wird daher von jedem Vereinsmitglied und Gastangler die gewissenhafte und unbedingte Einhaltung aller Bestimmungen dieser Fischerei- und Gewässerordnung sowie aller geltenden Gesetze und Verordnungen gefordert.   1) Erlaubnis Der Angelsportverein Hage e. V. gibt seinen Mitgliedern die Erlaubnis zum Fischen in den gepachteten bzw. eigenen Gewässern. Die Vereinsgewässer sind in der Gewässerkarte ersichtlich. Eventuelle Änderungen, wie Neupachtungen, Käufe u.a., werden den Mitgliedern bekanntgegeben.   2) Papiere Am Vereinsgewässer hat jedes fischende Mitglied         a) den Erlaubnisschein für das laufende Jahr (gültig für ein Jahr),         b) einen Lichtbildausweis bei sich zu führen. Gäste haben         a) ihre gültige Gastkarte und         b) einen Lichtbildausweis bei sich zu führen. Erlaubnisschein und Gastkarten werden nur gegen Vorlage der Fischerprüfung oder des Fischereischeins ausgegeben.   3) Uferbetretung Wer sich an das Gewässer begibt, hat vorhandene Wege zu benutzen und dort Ufergrundstücke zum Fischen nur an der Uferkante zu betreten, eingefriedete oder bebaute Grundstücke sowie landwirtschaftliche Flächen dürfen in keinem Fall betreten werden. Führt ein Weg zum Gewässer über Weideland, darf das weidende Vieh nicht gestört oder aufgescheucht werden. Pforten sind sofort wieder zu verschließen. Pforten, Einzäunungen und andere Einrichtungen dürfen nicht beschädigt werden. In Zweifelsfällen ist es die Pflicht eines jeden Mitglieds, sich über das Uferbetretungsrecht einwandfreie Aufklärung zu verschaffen. Das Recht zur Uferbetretung erstreckt sich nur auf den Fischer, nicht auf Angehörige oder Freunde.   4) Fahrzeuge Fahrzeuge dürfen nur auf den Parkplätzen abgestellt werden. Sind keine Parkplätze vorhanden, müssen die Fahrzeuge so abgestellt werden, dass kein anderer Verkehrsteilnehmer behindert wird. Es dürfen keine Schäden durch das Fahrzeug entstehen können. Es darf auf keinen Fall auf Grundstücken, in Einfahrten, auf land- und forstwirtschaftlichen Flächen gefahren oder geparkt werden.   5) Beschädigungen Das Ufergelände, Böschungen, alle Einrichtungen am und im Gewässer und alle Pflanzen am und im Gewässer sind unbedingt zu schonen (Graben nach Würmern ist vorsätzlich). Angelplätze sind auf jeden Fall sauber zu halten. Unrat jeder Art darf weder hinterlassen noch in das Wasser geworfen werden. Vorgefundene Verunreinigungen sind von dem jeweiligen Mitglied sachgemäß zu beseitigen. Gefangene Fische, Fischteile oder Innereien dürfen nicht am Fangplatz zurückgelassen werden. Sie dürfen auch nicht ins Wasser geworfen werden, sie sind mitzunehmen und sachgerecht zu verwerten bzw. zu entsorgen. Es ist darauf zu achten, dass kein Angelgerät, insbesondere Angelhaken, unbeaufsichtigt bleiben, da sonst Tiere Schaden nehmen oder gar elendig verenden können. Das Campen, Zelten sowie offenes Feuer an den Gewässern sind verboten. Der Verein haftet nicht für Schäden, die von Mitgliedern oder Gästen verschuldet wurden.   6) Vereinsgewässer Wer mit dem Fischen beginnen will, hat sich vorher genau zu vergewissern, ob es sich um Vereinsgewässer handelt bzw. wo die Grenzen sind. Als Nichtberechtigter in fremden Gewässern oder ohne gültigen Erlaubnisschein zu fischen, droht Bestrafung wegen Fischdiebstahls oder Fischwilderei. Falls jemand am Gewässer das Fehlen seiner Fischereipapiere feststellt, hat er das Fischen sofort einzustellen.   7) Fanggeräte a) Es sind nur folgende Fanggeräte zulässig: bis 13-jährige Kinder und Jugendliche ohne Fischerprüfung: max. 1 Rute, Köder beliebig, 14- und 15-jährige Jugendliche nach Ablegung der Fischerprüfung: max. 2 Ruten, Köder beliebig, ab 16-jährige Jugendliche mit voller Beitragszahlung und Erwachsene: max. 4 Ruten, Köder beliebig. b) An jeder Rute darf sich nur ein Haken, und somit auch nur ein Köder, befinden. Zwillings-, Drillingshaken, Systeme und Springer gelten als ein Haken. Beim Fang von Friedfischen sind nur Einfachhaken zu verwenden. c) Zum Fang von Köderfischen darf eine Senke von max. 1 x 1 m verwendet werden. Untermaßige Fische müssen sofort und schonend zurückgesetzt werden. d) Inhaber einer Gastkarte dürfen nur die auf der Gastkarte aufgeführten Geräte verwenden.   8) Andere Fangmethoden Andere Fangmethoden, als unter 7 genannt, dürfen nicht angewandt werden. Zuwiderhandlungen können mit dem Ausschluss aus dem Verein bestraft werden.   9) Bootfahren Das befahren der stehenden Gewässer zur Ausübung der Fischerei ist verboten. 10) Köder Bei der Verwendung von tierischen Ködern, ist jede Tierquälerei, auch jeder Anschein einer solchen Quälerei, zu vermeiden. Auf die Bestimmungen des Tierschutzgesetzes und des Nds. Fischereigesetzes, sowie die Strafbarkeit von Zuwiderhandlungen wird hingewiesen. Es ist darauf zu achten, dass durch Köder, insbesondere bei Verwendung von tierischen Ködern, keine Fischkrankheiten, - seuchen, Giftstoffe und ähnliches in die Gewässer eingetragen werden können. Es dürfen keine gewässerbelastenden Köder oder Lockmittel verwendet werden. Bei Erfordernis kann der Vorstand jederzeit die Verwendung bestimmter Köder und/oder Lockmittel untersagen. Dies kann z. B. durch eine Beschilderung der betroffenen Gewässer erfolgen.   11) Landung Der Fisch ist nach dem Biss so schnell wie möglich ordnungsgemäß zu landen.   12) Gefangene Fische Gefangene Fische sind, wenn sie nicht lebend gehältert werden sollen, sofort nach der Landung waidgerecht zu betäuben und zu töten. Für die lebende Hälterung müssen die Fische sofort nach dem Fang in geeignete und genügend große Behälter, die eine artgerechte Haltung gewährleisten, gebracht werden. Die Tierschutz- und Fischereirechtlichen Vorschriften sowie die Schlachtverordnung sind zu beachten. Es besteht kein vernünftiger Grund, einen maßigen Fisch nicht als Beute zu behalten. Fische nur aus Freude am Drill zu fangen, entspricht nicht unserem Verständnis von Fischwaidgerechtigkeit.   13) Herrenlose Angelgeräte Wer Angeln und sonstige Geräte unbeaufsichtigt im oder am Gewässer zurücklässt, muss, ohne Rücksicht auf die Dauer seiner Entfernung, mit der Sicherstellung der Angeln rechnen. Jedes ordentliche Mitglied ist berechtigt, solche herrenlosen Angeln und Geräte sicherzustellen. Diese sind unmittelbar und unbeschädigt bei einem Vorstandsmitglied mit einem ausführlichen Bericht abzugeben. Der Eigentümer hat innerhalb von 8 Tagen seine Eigentumsrechte geltend zu machen und nachzuweisen. Die entstandenen Kosten sind von dem Eigentümer dieser Geräte zu übernehmen. Nach Ablauf dieser Frist erfolgt die Weitergabe an die Gerichtsbarkeit. Über den Verbleib der Geräte entscheidet der Vorstand.   14) Verkauf von Fischen Der Verkauf von in Vereinsgewässern gefangenen Fischen, bzw. der Tausch gegen Sachwerte, ist verboten.   15) Gewässerverschmutzung, Einleitungen, Fischsterben usw. Gewässerverschmutzungen, Einleitungen, Fischsterben usw. sind auf schnellstem Wege einem Vorstandsmitglied einem Fischereiaufseher oder der Polizei zu melden. Nicht waidgerechtes oder unkameradschaftliches Verhalten von Mitgliedern sowie Verstöße gegen die Satzung und/oder die Gewässerordnung sind dem Vorstand oder Fischereiaufseher sofort zur Kenntnis zu geben.   16) Nistplätze, Wohnhöhlen usw. Nistplätze brütender Vögel, Wohnhöhlen und Ruheplätze anderer Tiere sind vor Störungen zu bewahren.   17) Kontrollen Jedes Mitglied ist verpflichtet, sich die Angelpapiere einer sich der Fischerei betätigenden Person vorzeigen zu lassen, nachdem es sich selbst dieser Person gegenüber ausgewiesen hat. Im Gegenzug ist das kontrollierte Mitglied verpflichtet, seine Fischereipapiere bereitwillig vorzuzeigen. Stellt ein Mitglied bei einer angelnden Person fest, dass diese keine gültigen Fischereipapiere (Erlaubnisschein, Gastkarte, Lichtbildausweis etc.) hat, so ist die betreffende Person aufzufordern, das Gewässer sofort zu verlassen. Name, usw. anhand von etwa vorhandenen Papieren, Kfz-Kennzeichen, Personenbeschreibung sind zu notieren und sofort einem Vorstandsmitglied oder einem Fischereiaufseher mitzuteilen. Das Vereinsmitglied ist nicht berechtigt, Fanggeräte und Fahrzeuge etc. sicherzustellen oder zu untersuchen oder Untersuchungen zu veranlassen.   18) Fangmeldung Um die Bewirtschaftung unserer Gewässer beurteilen zu können und die Fangstatistiken, die der ASV Hage e. V. regelmäßig an die Behörden melden muss, erstellen zu können, ist es unerlässlich, dass jedes Mitglied einmal im Jahr, jeweils zum 31.12., seine Fangliste ausgefüllt abgibt. Auch wenn keine Fänge vorliegen. Die Fänge sind wahrheitsgemäß und sorgfältig einzutragen. Mitgliedern, die keine Fangmeldung abgeben, kann die Verlängerung der Angelerlaubnis für das kommende Jahr verweigert werden. Der Beitrag ist trotzdem zu zahlen!   19) Pachtung / Kauf von Gewässern Nicht gestattet ist es Vereinsmitgliedern, Gewässer zu pachten oder durch andere Personen pachten zu lassen, bevor der Angelsportverein Hage e. V. gehört ist. Kauf ist Pacht gleichzusetzen.   20) Schonbezirke Die Aufsichtsbehörde sowie der Vorstand können Gewässer oder Teile davon zu Schonbezirken erklären, um die Fischbestände, den Neubesatz, Vögel oder andere Tiere zu schützen oder deren Fortpflanzung zu gewährleisten. Diese Bezirke werden dann vom Verein beschildert.   21) Fangbegrenzung Der Vorstand behält sich vor, aus besonderer Veranlassung die Tages-, Wochen-, Monats- oder Jahresfangmengen für den einzelnen zu begrenzen, um einer Überfischung vorzubeugen. Diese Fangbegrenzung kann sich auf Gewässerteile, ganze Gewässer, alle Gewässer, einzelne Fischarten, alle Fischarten, einzelne Fischgrößen, alle Fischgrößen, oder Kombinationen daraus, beziehen. 22) Schonzeiten Für alle Gewässer gelten folgende Schonzeiten:         Barsch, Hecht, Zander und Forelle         vom 1. Januar bis 30. April eines jeden Jahres In dieser Zeit sind Fangmethoden so zu wählen, dass keine geschonten Fische gefangen werden. Das gezielte Fischen auf diese Fischarten ist verboten. Sollte dennoch einer der genannten Fische innerhalb der Schonzeiten versehentlich gefangen werden, ist dieser sofort schonend vom Haken zu lösen und in jedem Fall in das Gewässer zurückzusetzen. Änderungen der Schonzeiten oder Schonzeiten für weitere Fischarten können in jeder Mitgliederversammlung bzw. Jahreshauptversammlung mit einfacher Stimmen-Mehrheit beschlossen werden.   23) Mindestmaße Für alle Gewässer gelten folgende Mindestmaße: Aal 50 cm Barsch 15 cm Forelle 30 cm Hecht 50 cm Karpfen 32 cm Schleie 25 cm Zander 40 cm Für nicht genannte Fischarten gelten die gesetzlichen Mindestmaße lt. Nds. Fischereigesetz. Sollte ein untermaßiger Fisch versehentlich gefangen werden, ist dieser sofort schonend vom Haken zu lösen und in jedem Fall in das Gewässer zurückzusetzen. Änderungen der Mindestmaße oder Mindestmaße für weitere Fischarten können in jeder Mitgliederversammlung bzw. Jahreshauptversammlung mit einfacher Stimmen-Mehrheit beschlossen werden. Die vereinsmäßigen Mindestmaße dürfen jedoch die Mindestmaße nach dem Nds. Fischereigesetz nicht unterschreiten.   24) Umsetzen von Fischen Das Umsetzen von Fischen von einem Gewässer in ein anderes ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Vorstandes und nur im Beisein eines Vorstandsmitgliedes (möglichst eines Gewässerwarts) zulässig.   25) Gesetzliche Regelungen Es ist selbstverständlich, dass sich alle Vereinsmitglieder mit den gesetzlichen sowie mit den vereinsseitigen Bestimmungen, soweit sie die Fischerei betreffen, vertraut machen. Denn als Heger und Pfleger der uns anvertrauten Gewässer, deren Umgebung und deren Lebewesen wollen wir die Fischerei ausüben.   26) Ausschluss Sollte eine oder mehrere der vorgenannten Bestimmungen geltendem Recht, jetzt und in Zukunft, widersprechen, tritt automatisch die gesetzliche Bestimmung in Kraft. Die übrigen Bestimmungen bleiben davon unberührt.   Hage, den 22. März 2014
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