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Die Gründungsmitglieder

Einer Mitgliederliste aus dem Jahre 1962 haben wir die Namen der Gründer unseres Vereins entnommen:

    Hermann Terveen, Theodor Schoolmann, Erwin Schoolmann, Harm van Echten, Hans-Heinz Rother, Karl van Echten, Johannes Mews, Kurt Tute, Hugo Winkelmann, Friedrich Zopke, Klaus Bloch, Hermann Sabath, Klaus Pittelkow, Johann Rosenberg, Alfred Hof, Wilhelm Stoll, Heiko Schröder, Arjens Groensfeld, Alfred Baum, Folkert Bents, Fritz Kaprolat, Hans-Ulrich Bartneck, Edmund Stein, Johannes Rosenboom, Christoph Greiff, Gottfried Hübl, Claas Cassens, Gerhard Bolt, Udo Backer, August Seidl, Johann Dröst, Leonhard Fink, Stanislaus Kaminski, Peter Mauson, Gerhard Janssen, Heinrich Bolt, Heinz Windmann, Johann Bergthal

Viele der aufgeführten Gründungsmitglieder sind verstorben,
wir werden ihr Andenken in Ehren halten!

Die Chronik
 

Am 11. Mai 1962 wurde der Angelsportverein Hage in der Gaststätte Stoll gegründet. Als einzige Gemeinde im damaligen Kreis Norden hatte sich Hage seinerseits die Wasserrechte für das Hager Tief eintragen lassen. Aus diesem Anlaß taten sich einige Angelsportbegeisterte zusammen und gründeten den Verein. Maßgeblichen Anteil hieran hatten Gerhard Bolt, Udo Backer, Hans-Heinz Rother und Hermann Terveen.
Hermann Terveen wurde zum Vorsitzenden gewählt. Stellvertreter wurden Kurt Tute, der jedoch schon am 26.05.1962 verstarb. Mitglied im Verein konnten nur Einwohner aus der Gemeinde Hage werden.
Am 1. Juli 1962 wurde das ehemals an Hermann Onnen verpachtete Hager Tief dem Angelsportverein übertragen. Getrübt war die Freude über das erste Vereinsgewässer durch die geplante Ausbaggerung und Begradigung des Tiefs. Hierdurch drohte der Verlust des gesamten Fischbestandes.
In einem von Vereinsmitgliedern gepachteten Teilstück des Roggensteder Tiefs wurde das erste Wettfischen des Vereins ausgetragen. Den besten Fang machte dabei Fritz Kaporlat.

Im Jahre 1963 hatten die Anlger kaum Möglichkeiten ihrem Hobby nachzugehen. Um einen Teil des duch die Ausbaggerungsarbeiten bedrohten Fischbestandes zu retten, versuchten die Angler das Tief abzufischen und die Fische in andere Gewässer umzusetzen. Ein Fischsterben im Winter 1962/63 hatte zudem den Fischbestand im Hager Tief stark dezimiert.
Bemühungen das Roggensteder Tief für den Verein zu pachten führten nicht zum Erfolg, die Pachtvorderung war zu hoch.

1964 war der Verein auf 38 Mitglieder angewachsen. Die Aufnahmegebühr betrug 10,- DM, der Jahresbeitrag 6,- DM. Die Baggerarbeiten am Hager Tief wurden abgeschlossen. Durch das ständige Absenken des Wasserstandes hatte man schwere Verluste zu verzeichnen. Für die geplanten Fischbesatzmaßnahmen wurden 50 % des Kassenbestandes zur Verfügung gestellt. Die Fische wurden bei der Staatlichen Teichwirtschaft Ahlhorn bestellt.

In einem stillgelegten Arm des Hager Tiefs setzten die Petrijünger 1965  1.000 Jungkarpfen aus. Diese sollten zunächst gefüttert und im darauffolgenden Jahr ausgesetzt werden. Der mühevoll hergestellte Damm wurde jedoch überschemmt und die Karpfen gelangten verfrüht ins Hager Tief.
Bei den anstehenden Neuwahlen wurde Hermann Terveen in seinem Amt als 1. Vorsitzender bestätigt. 2. Vorsitzender wurde Hans-Heinz Rother, Schriftführer Johannes Rosenboom, Kassenführer Christoph Greiff, Kassenprüfer Gottfried Hübl und Hermann Sabath, Fischereiaufseher Friedrich Zopke, Johann Rosenberg, Heinrich Bolt und Jahannes Mews.
Als neues Fischereigewässer stand den Mitgliedern Heidemanns Kuhle in Berumbur zur Verfügung

Bei der Jahreshauptversammlung 1966 wurde erstmals das Thema “Anschluß an einen großen Emder Verein” (BVO) angesprochen.
Viele kapitale Hechte wurden in diesem Jahr gefangen. Für 100,- DM im Jahr wird das vormals von einem Vereinsmitglied gepachtete Roggensteder Tief vom Verein übernommen. Wegen der Bedenken der dortigen Grundeigentümer hatte man jedoch keinen Erfolg bei der Zupachtung des Berumer und Lütetburger Tiefs.

Anfang 1967 hat der Verein geanu 50 Mitglieder. Eine starke Verschutzung des Tiefs führt zu einem Fischsterben. die Ursache konnte nicht eindeutig geklärt werden. Vermutlicher Urheber war ein Betrieb in Westerende.
Erstmals werden fünf Reusenfangplätze für das Hager Tief verlost. Stolz ist man über den Kassenbestand: er betrug 612,99 DM.
Von der Jahreshauptversammlung wird der Vorstand beauftragt, Kontakt mit dem Bezirksfischereiverband für Ostfrieslan (BVO) aufzunehmen, um über die Anschlußbedingungen zu verhandeln.

Diese Bedingungen werden im Jahre 1968 mit dem Vorsitzenden des BVO, Johann de Haan, ausgehandelt. Der Angelsportverein Hage soll als “Ortgruppe Hage” weitergeführt werden. Unüberbrückbar scheinen aber die Punkte wie Fischbesatz und Gewässerübernahme zu sein. Die Gemeinde Hage lehnt eine Übernahme des Pachtverträge durch den BVO ab.
Hermann Terveen legt sein Amt als 1. Vorsitzender nieder. Nachfolger wird Dr. Justinus Walther, Stellvertreter Gottfried Hübl, Fischereiaufseher werden Walter Pöppel und F. Wormuth.
Einigermaßen unklar bleiben die Umstände, warum Dr. Walther eine Kuhle am Hofweg in Westerende kaufen konnte, obwohl auch der Angelsportverein Hage Interesse bekundet hatte. Fest steht aber, daß Dr. Walther dies nicht zum Vorwurf gemacht wurde, denn seine Wahl zum 1. Vorsitzenden erfolgte nach diesen Ereignissen.
Die Mitgliederzahl ist zwischenzeitlich auf 63 angestiegen. Auf Einladung des Angelvereins Westrhauderfehn trägt der Angelsportverein Hage dort sein Anangeln aus. Johannes Mews siegt mit einem Karpfen von 1.000 Gramm. Wegen ständigen Niedrigwassers kann im Roggensteder und Hager Tief kaum geangelt werden.

Am 18. Januar 1969 halten die Angler ihre Jahreshauptversammlung in der Gaststätte Stoll ab. Als wichtigster Punkt steht die Abstimmung über den Anschluß an den BVO auf der Tagesordnung. Mit 40 Teilnehmern ist ein Großteil der Vereinsmitglieder anwesend. Als Hauptredner gegen einen Anschluß an den BVO tat sich der ehemalige Vorsitzende Hermann Terveen hervor. Mit 11 Ja-Stimmen zu 21 Nein-Stimmen und 8 Enthaltungen wird ein Anschluß an den Bezirksfischereiverband abgelehnt. Eine seit Jahren schwelende Diskussion ist damit beendet. Der Angelsportverein Hage bleibt eigenständig.
Der gesamte Vorstand tritt nach der Abstimmung zurück. Johann Erdwiens wird neuer Vorsitzender, Stellvertreter Heinz Pöppel.
Vom Landwirt Theodor Buss wird am 3. September 1969 die Baggerkuhle in Schweindorf gepachtet.

Mit Versammlungsbeschluß vom 25. Januar 1970 können jetzt auch Mitglieder mit Wohnsitz außerhalb Hages aufgenommen werden. Auf Antrag von Klaus Kuth wird beschlossen im Jahre 1970 keine Reusenfangplätze zu vergeben.
Bei der Ermittlung von Schwarzanglern soll härter durchgegriffen werden.
Am 29. April 1970 wird in der Gastwirtschaft Stoll eine Jugendgruppe gegründet. Fritz Friedrichs ist der erste Jugenbetreuer des Vereins.
Im Herbst des Jahres werden Karpfen in der Kuhle in Schweindorf ausgesetzt.
Ebenfalls für den Herbst ist ein Aalessen geplant.

1971 gehören dem Verein bereits 100 Mitglieder an. Auf Antrag wird das Aufstellen von Reusen für die Zukunft abgelehnt. Der Vorsitzende Johann Erdwiens tritt wegen Umzugs zurück. Neuer Vorsitzender wurde Heinz Pöppel, zum Stellvertreter wurde Werner Krause gewählt. Als Wahlleiter fungierte Gerhard Bolt. Neuer Jugendwart des Vereins wurde Fritz Kaprolat.
Als Verursacher einer Ölverschmutzung im Hager Tief konnte eine Gärtnerei ermittelt werden.
Ein Wettkampfausschuß wird gebildet. die ersten Mitglieder sind die Sportfreunde Feller, Rosenboom, Hübl und Friedrichs.
Eine weitere Kuhle kann in Schweindorf gepachtet werden.
Für die Organisation des Festveranstaltungen wird ein gesonderter Ausschuß gegründet. Mitglieder sind Grensemann, Warfia, Friedrichs und Hanssen.

Im Jahre 1972 wird der Erlös des Aalessens in Höhe von 200,- DM der Lebenshilfe gespendet. Der Verein besteht mittlerweile seit 10 Jahren und hat 123 Mitglieder.
Nach den Neuwahlen setzt sich der Vorstand wie folgt zusammen: 1. Vorsitzender Heinz Pöppel, 2. Vorsitzender Werner Krause, Kassenwart Walter Pöppel, Schriftführer Hans-Heinz Rother.
Am 31. Oktober 1972 wird mit der Samtgemeinde Hage der Pachtvertrag über den Kiessee Berum abgeschlossen. Bei den Fischbesatzmaßnahmen im Herbst wurden Karpfen, Zander und Forellen ausgesetzt. Zur Förderung der Geselligkeit innerhalb des Vereins bilden sich zwei Kegelgruppen.

Der Wechsel des Vereinslokals wurde bei der Jahreshauptversammlung am 20. Januar 1973 beschlossen. Wegen der beengten Räumlichkeiten wird das Lokal von Stoll um Gasthof “Martini” verlegt. Zum neuen Schatzmeister wird Siebo Grensemann gewählt. Gewässerwarte werden Wilhelm Ihben und Folkmar Blumhoff. Einige hundert Bäume wurden an den Ufern der Vereinsgewässer gepflanzt.
Für die Fischaufzucht wird am 31.12.1973 das ehemalige Waldbad von der Gemeinde Berumbur gepachtet.

Mit 220 Mitgliedern ist 1974 ein neuer Höchststand erreicht. Das Waldbad Berumbur wird für die Forellenaufzucht hergerichtet und eine Umwälzpumpe eingebaut. 500 Forellen werden dort ausgesetzt, weitere 500 Forellen setzt man im Kiessee aus. Zur besseren Versorgung wurde ein Futterautomat installiert. Auf Antrag von Vereinsmitglied und Bürgermeister Gerhard Bolt wird für die Senioren des Vereins künftig ein gesondertes Wettangeln durchgeführt.
Am 19.12.1974 erfolgt die Eintragung des Vereins in das Vereinsregister. Sollte der Verein aufgelöst weden, so fällt das Vermögen an das Helenenstift in Hage.

Der Sportfischerverein Esens geht 1975 bei einem Vergleichsangeln gegen den Hager Angelverein als Sieger hervor. Das Vergleichsangeln soll zur Verbesserung der Kontakte alljährlich durchgeführt werden.
Neben dem üblichen Fischbesatz Karpfen, Zander und Schleien wurden 3.000 Forellen in die Vereinsgewässer ausgesetzt. Die Freigabe zum Beangeln des Kiessees am Ferienpark erfolgt am 10. August 1975 mit einem Eröffnungsangeln am dem 90 Petrijünger teilnahmen. Mit einem Karpfen von 11 Pfund landete Meino Heuer aus Berumbur den größten Fang.
Ein gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz veranstaltetes Strandfest am Kiessee findet großen Anklang.
Beim erstmals durchgeführten Raubfisch-Pokalangeln siegt Heinirch Vehar.
Als Nachfolger von Hans-Heinz Rother wird Erich Hensel zum Schriftführer gewählt.

Der Angelsportverein Hage beantragt 1976 die Aufnahme in den Landesfischereiverband -Sportfischerverband- Weser-Ems, der Dachorganisation der Sportfischervereine. Trotz erheblichen Widerstandes des BVOs, aber dank der Unterstützung der befreundeten Vereine Esens und Jever, gelingt die Aufnahme in den Verband.
Das Becken beim Waldbad Berumbur wird nicht mehr zur Fischaufzucht genutzt; Algenwuchs und Karpfenlaus haben die Bemühungen des Vereins zunichte gemacht.
Zum ersten Male wird ein Sportfischerlehrgang unter der Leigung von Ingo Thiele aus Marienhafe veranstaltet.

Einige Unstimmigkeiten gab es 1977 im Vorstand des Vereins. So lagen zur Jahreshaupversammlung einige Rücktrittserklärungen vor. Unter anderem wurden sie mit “parteipolitischen Auseinandersetzungen” begründet. Da jedoch keine Nachfolger gefunden werden konnten, blieb der Vorstand zunächst im Amt. Für den endgültig zurücktretenden Schriftführer Erich Hensel trat Meino Heuer sein Amt an. Aus Altersgründen schied Walter Pöppel aus dem Vorstand aus, er hatte viele Jahre als Kassierer seine Pflicht getan.
Aus beruflichen Gründen legte im Herbst dann Heinz Pöppel seinen Posten als 1. Vorsitzender nieder. Einstimmig zum Nachfolger wurde der bisherige Stellvertreter Werner Krause gewählt.
Einer neuen, verbesserten Satzung wurde von der Mitgliederversammlung zugestimmt.

Unter der Leiung von Gerhard Bolt werden bei der Jahreshauptversammlung 1978 die Vorstandsneuwahlen durchgeführt. Werner Krause wird in seinem Amt bestätigt. 2. Vorsitzender wird Adolf Tekken, Schriftführer Meino Heuer, Kassenwart Siebo Grensemann, 1. Gewässerwart Wilhelm Ihben, 2. Gewässerwart Reinhold Ihben, Jugendwart Firtz Kaprolat.
Vom Binnenfischereiamt Hannover werden 10 Fischereiaufseher verpflichtet.
Erstmals beteiligt sich der Verein am Jugendverbandsangeln und belegt mit Walter Krause den 35. Platz von 200 Teilnehmern.
Am 02.05.1978 erhält der Verein die nach dem neuen Niedersächsischen Fischereigesetz erforderliche Bestätigung als “anerkannte Sportfischervereinigung”.
Bei der Mitgliederversammlung am 2. September 1978 würdigte der Vorsitzende die Verdienste des verstorbenen Jugendwartes Fritz Kaprolat.

Im Frühjahr 1979 wird Walter Pöppel als erstes Mitglied für seine Verdienste mit der silbernen Ehrennadel ausgezeichnet.
Zwischenzeitlich ist der Verein auf 315 Mitglieder angewachsen. Karl Glase wird zum neuen Jugendwart gewählt.
Nach einer Beitragserhöhung beträgt der Jahresbeitrag für Erwachsene nun 30,- DM.
Durch winterliche Einflüsse hat man ein Fischsterben zu beklagen.
Nach einer Satzungsänderung kann nun “jeder unbescholtene Bürger” dem Verein beitreten. Vorher war dies nur Einwohnern aus der Samtgemeinde Hage möglich. Jugendliche am dem 10. Lebensjahr können jetzt aufgenommen werden. Sie dürfen allerdings bis zum 14. Lebensjahr nur in Begleitung eines erwachsenen Mitgliedes angeln.
Wegen starker Verkrautung des Tiefs mußte ein Wettfischen abgebrochen werden.
Mehrere Wagenladungen Müll werden bei einem Arbeitseinsatz zusammengetragen und beseitigt. Vier Baggerkuhlen in Osteel werden hinzugepachtet. Unter der Leitung von Jugenwart Karl Glase basteln die Junioren des Vereins Vogelnistkästen, die im Lütetsburger Wald aufgehängt werden.

1980 werden 400 Bäume und Sträucher an den Vereinsgewässern gepflanzt.
Die Ausgaben für Fischbesatz werden in diesem Jahr verdoppelt.
Wilhelm Ihben legt eine Prüfung als anerkannter Gewässerwart ab.

Am 20. Februar 1980 wird in der Feldschänke in Nenndorf die Ortsgruppe Holtriem gegründet. Zu Ortsgruppenobmännern werden Günther und Siegfried Garen gewählt. Die Gründung der Ortgruppe war die Hoffnung vorausgegangen, daß man bei der Neuverpachtung der Kanäle im Bereich der Sielacht Dornum mehr Gewässer erhalten würde. Diese Hoffnung erfüllte sich nicht. Von 14 Kilometern Gewässerstrecke werden dem Verein nur 1.380 Meter zugesprochen.
Beim Jugendverbandsangeln belegt Hans-Peter Lüppen den 17. Platz.
Ein in Hilgenriedersiel veranstaltetes Wattangeln findet bei den Jugendlichen großen Anklang.
Hinzugepachtet wird eine Kuhle an der Ziegeleistraße in Nenndorf.

Am 26. August 1981 erwirbt der Verein für 75.000,- DM eine 2,2 Hektar große Angelkuhle am Hofweg in Westerende. Das Gewässer ist von einer herrlichen Bepflanzung umgeben. Die Gemeinde Hage bewilligt einen Zuschuß von 10.000,- DM. Der Rest wird aus Eigenmitteln und einem Darlehen finanziert.  Bereits im Jahre 1968 hatte sich der Verein um dieses Gewässer bemüht Gekauft worden war es damals jedoch von Dr. Walther.
Beim Jugendverbandsfischen in Spaden erringt der Verein einen grpßen Erfolg. den 3. Platz belegt Walter Krause, 6. wird Heiko Drewing und 17. Alfred Schmeding.

Die Gemeinde Hage stellt dem Verein 1982 ein 140 qm großes Grundstück an der Halbemonder Straße zur Verfügung. Dort wird eine Wellblechgarage aufgestellt, um künftig die Tonnen für Fischbesatz zu lagern. Ein dort errichteter Unterstand wird als Räucherplatz genutzt.
Erstmals wird ein öffentliches Pokalangeln veranstaltet. Ein Vereinsfest zum 20-jährigen Bestehen wird nicht veranstaltet.
Beschlossen wird eine Beitragserhöhung von 30,- auf 40,- DM. Jugendliche und Rentner zahlen 25,- DM.
Bei der Vereinseigenen Kuhle in Westerende wird ein Parkplatz angelegt. Mit Hilfe des Technischen Hilfswerks wird ein alter Saugbagger geborgen und beseitigt.
Neuer Jugenwart wird Friedrich Schmeding.

Bei der Mitgliederversammlung 1983 würdigt der Vorsitzende, Werner Krause, die Verdienste des verstorbenen Bürgermeisters und Mitbegründers Gerhard Bolt. Stets hatte er sich für die Belange des Vereins eingesetzt.
Am Campingplatz in Nenndorf wird eine halbe Baggerkuhle hinzugepachtet. Ein weiteres Teilstück dieses Gewässers wird gekauf.

Im Jahre 1984 tritt Siebo Grensemann nach elfjähriger Tätigkeit als Schatzmeister zurück. Dank seiner guten Kassenführung und Sparsamkeit konnte der Verein eigene Gewässer erwerben.  Neuer Schatzmeister wird Heinz Stegemann.
Die jährlichen Ausgaben für Fischbesatz sind zwischenzeitlich auf fast 10.000,- DM angewachsen.
Als weiteres Fischereigewässer kann der Verein eine ehemalige Sandgrube in Norden am Ekeler Weg hinzugewinnen.

Am 23. April 1985 erwirbt der Verein zwei der vier bislang gepachteten Teiche am Schmal Pad in Osteel. Der Kaufpreis beträgt 16.400,- DM.
Unter der Leitung des neugewählten Jugendwarts Harry Drewing unterhalten die Jugendlichen des Vereins mittlerweile 200 Vogelnistkästen.
Im laufenden Jahr wurden 14 Schwarzangler ertappt.

Geräucherte Aale werden 1986 beim Ortsfest verknobelt. Als Räuchermeister fungierte dabei Harry Drewing. Eigens für das Ortsfest wurde eine Bude gebaut. Bei der Bevölkerung finden die an Ort und Stelle geräucherten Aale ein gutes Echo.

Schuldenfrei geht der Verein ins Jubiläumsjahr 1987. Das aufgenommene Darlehen für das Westersteder Gewässer konnte getilgt werden.
Nach zehnjähriger Amtszeit als 2. Vorsitzender scheidet Adolf Tekken aus dem Vorstand aus. Nach 15 Jahren Amtszeit als 1. Gewässerwart legt Wilhelm Ihben sein Amt nieder.
Nach den Neuwahlen setzt sich der amtierende Vorstand wie folgt zusammen: 1. Vorsitzender Werner Krause, 2. Vorsitzender Karl Glase, Schriftführer Meino Heuer, Kassenwart Heinz Stegemann, 1. Gewässerwart Wilfried Harms, 2. Gewässerwart Reinhold Ihben, Jugendwart Harry Drewing, Obmänner Holtriem Ulrich Boll und Johannes Schmidt. Den Wettkampausschuß leitet Diedrich van Echten, den Festausschuß Karl Glase.
1.000 Vogelschutzgehölze wurden an den Kuhlen in Osteel gepflanzt und geleichzeitig ein Feuchtbiotop angelegt.

1988 werden die Stege am Hager Tief mit Eichenholz dauerhaft erneuert.
Am Campingplatz in Nenndorf wird ein weiterer Teich hinzugepachtet. Die Verhandlungen zum Erwerb des Angelsees am Ekeler Weg in Norden werden aufgenommen.
Erstmals wurde ein Strandfest am Kiessee Berum veranstaltet.
Die Zahl der Mitglieder steigt auf 650 an.
Zur Verbesserung der Gewässeruntersuchungen wird ein Sauerstoffmeßgerät gekauft.

Die Jahreshauptversammlung 1989 beschließt eine Beitragserhöhung von 40,- auf 50,- DM.
Mit den Bauarbeiten zum Neubau des Vereinslokals “Martini” wurde begonnen. Alle Veranstaltungen finden bis zur Neueröffnung im “Dörphuus” in Halbemond statt.
Das Aalessen war mit 210 Gästen ausverkauft.
Der Räucherplatz an der Halbemonder Straße wurde neu gepflastert. An der vom ASV Hage veranstalteten Sportfischerprüfung in der Hage Schule nahmen 40 Angelsportbegeisterte teil.
Vom Landkreis Aurich wird dem Angelsportverein Hage der Umweltpreis 1989 verliehen.

Die Neuwahlen bei der Jahreshauptversammlung 1990 ergaben folgende Zusammensetzung des Vorstandes: 1. Vorsitzender Werner Krause, 2. Vorsitzender Karl Glase, Schatzmeister Heinz Stegemann, Schriftführer Meino Heuer, 1. Gewässerwart Reinhold Ihben, 2. Gewässerwart Walter Krause, Jugendwart Harry Drewing, Stellvertretender Jugendwart Johannes Schmidt, 1. Obmann Holtriem Ulrich Boll,  2. Obmann Holtriem Johannes Schmidt.
Die Ortgruppe Holtriem besteht seit 10 Jahren.
Der Weg zum vereinseigenen Angelsee in Westerende wird mit Schotter befestigt. die Uferböschung am Nenndorfer Angelsee wurde mit Kleiboden neu angeschüttet und abgerammt.
Der Schatzmeister stellt die Vereinsverwaltung auf EDV um.

Die Anzahl der Gemeinschaftsangeln 1991 wurde aufgrund mangelhafter Beteiligung stark reduziert. Die Ausrichtung der 1. Ostfriesischen Meisterschaften im Jugend-Mannschaftsangeln wurde ein voller Erfolg. Sieger wird die Mannschaft des ASV Leer, OG Moormerland.
Das Aalessen findet mit 240 Gästen erstmals wieder im neugebauten Vereinslokal “Martini” statt.
Zu neuen Obmännern der OG Holtriem wurden Joachim Albers und Albert Gerdes gewählt.
Für 48.000,- DM erwarb der Verein den Angelsee am Ekeler Weg in Norden. Bei der Ziegelei in Nenndorf wurde ein weiterer Angelteich langfristig gepachtet. Die Jahreshauptversammlung beschloß neue Mindestmaße: Hecht 50 cm und Schleie 25 cm.

Am 11. Mai 1992 wurde der Angelsportverein Hage e. V. 30 Jahre alt.
Mit fast 750 Mitgliedern wird ein neuer Höhepunkt erreicht.
Eine Rekordbeteiligung kann man beim Sportfischerlehrgang verzeichnen. Genau 80 angehende Angler haben sich zu dem am 13.01.92 begonnenen Kursus under der Leitung von Herbert Dasenbrook angemeldet.

 


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